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Diese Schmerztherapieform kann als vorbeugende Therapie (Prophylaxe), oder als unterstützende Therapie im Krankheitsfall angewendet werden. Sie ermöglicht: - Schmerzfreiheit (im akuten und auch chronischen Fall) - Fördert Heilungsprozesse, als Unterstützung der primären Therapieform des Therapeuten - Kann die Leistungsfähigkeit ohne medikamentöse Therapie steigern - Wirkt prophylaktisch gegen viele Beschwerden - Unterstützt und ergänzt andere Therapieformen Die TENS (Transkutane elektrische Nervenstimulationstherapie) ist eine Schmerztherapie, die einfach und bei korrekter Anwendung nebenwirkungsfrei ist. Die schmerzdämpfende Wirkung ergibt sich durch die - weitgehende Unterdrückung der Schmerzweiterleitung im Rückenmark (Gate Control) und die - Freisetzung körpereigener Schmerzstiller (Endorphine) durch physiologische Mechanismen Anwendung, allgemein: - Schmerzen, hervorgerufen durch Erkrankungen des Bewegungsapparates (Muskel- und Gelenkschmerz) - Schmerzen bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen - Neuralgien - Postoperative Schmerzen - Frakturschmerz - Tumorschmerzsyndrome - Schmerzen nach Sportverletzungen ( Stauchungen, Prellungen, u.ä.) - Harninkontinenz, etc. Besonders bei der Behandlung von chronischen Schmerzen hat sich TENS bewährt. Es gibt verschiedene Arten mit TENS zu behandeln. Sie unterscheiden sich in Impulsdauer und Frequenzintensität. Welche Art TENS zum Einsatz kommt entscheidet sowohl das Krankheitsbild, als auch das Ziel der Therapie. Wie bei jeder Therapie hat auch TENS verschiedene Wirkungen und Auswirkungen. Auf TENS sollte verzichtet werden bei: - Hautdefekten - Schmerzen unbekannter Genese - Herzschrittmacher (Mensch) Vor einer Anwendung sollte die Art und Form der Behandlung genau mit dem Therapeuten besprochen werden. Eine ausführliche Anamnese setzt sich vor Therapiebeginn voraus. Ulrike Schilf, 2007 |